Dinge, die du vor der Geburt schon erledigen solltest

Die letzten 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin sind die meisten zu Hause und befinden sich im sogenannten Mutterschutz. Je nachdem, wie fit man noch ist, kann man noch so einige Dinge im Vorfeld erledigen, so dass man den Stress nach der Entbindung nicht hat. Dann hat man gewiss andere Dinge zu tun.

Also hier meine to do Liste:

  1. Vaterschaftsanerkennung
    … bei unverheirateten Paaren. Infos hier: BITTE KLICKEN
  2. Antrag auf Kindergeld
    … diesen kann man sich meist online ausdrucken oder man lässt ihn sich von der zuständigen Familienkasse zusenden.
    Online-Link
  3. Krankenversicherung
    … diesen Antrag kann man sich bei der jeweiligen Krankenkasse direkt ausdrucken lassen, so dass das Baby danach sofort mit in die Familienversicherung aufgenommen werden kann. Hierfür bitte die eigene zuständige Krankenkasse aufsuchen.
  4. Antrag auf Erziehungsgeld
    … dieser Antrag ist wohl der Komplizierteste. Damit das Geld für die Zeit zu Hause auch fließt, muss es beantragt werden. Hierbei muss man von Bundesland zu Bundesland sehen, was angeboten wird. Es werden Kopien und jede Menge Daten abgefragt. Wer nicht weiter kommt, der kann sich gewiss auch telefonische Hilfe bei den zuständigen Ämtern holen.
  5. Briefumschläge für Geburtskarten
    … du willst deinen Lieben einen Gruß senden mit dem ersten Bild des Nachwuchses? Dann schreibe und frankiere schon die Briefumschläge fertig. Den Rest (also das Foto mit allen Daten) kannst du oder dein Partner sehr schnell vor Ort zum Beispiel in der Drogerie fertigstellen und ausdrucken. Dann ab in die schon fertigen Briefumschläge und in den nächsten Postkasten. (außerdem kann man die Zeit vorher perfekt nutzen, um einfach mal die Adressen alle upzudaten!)

Das sind meine bewährten Tipps. Natürlich darf es jeder selber entscheiden, ob und wann man die Dinge erledigt, aber in den meisten Fällen, werden es genau die Dinge sein, die einem am Ende die erste Zeit mit dem Baby mehr genießen lassen.

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Plus minus Null

Zugenommen hab ich während der letzten 38 Wochen dieses mal nur 7 kg. Ich dachte, dass es mehr sein wird … bei Nummer 3 damals hatte ich 23 kg mehr drauf.

Heute steht in der App, die mich die ganze Zeit ein wenig begleitete, folgender Text:

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Na, das hört sich doch gut an. Nehmen wir mal so Mittelwerte und lassen wir die Wassereinlagerungen weg, dann verliere ich am Tag der Geburt mit einen Schwung rund 8 kg.

Das ist mehr, als ich zugelegt habe.

Ich finde, das ist ein Grund sich zu freuen … und es könnte auch endlich los gehen.

Wann geht es los?

Ich bin irgendwie total verpeilt in dieser Schwangerschaft. Heute sind es noch 13 Tage zum Termin. Alle sind so aufgeregt und fragen die seltsamsten Dinge. Bei den Kindern ist es irgendwie klar, die haben vor 8 Jahren nur so nebenher mitbekommen, dass sie noch eine Schwester bekommen. Jetzt sind die großen schon 16 und 13 … die Wahrnehmungen und die Fragen sind da natürlich ganz anders.

Mein Mann macht mich hingegen ein wenig wahnsinnig. Es ist sein 4. Kind, welches da seit Monaten in mir heranwächst, aber er stellt die selben Fragen wie beim ersten. Echt schräg und doch irgendwie süß.

Warum ich verpeilt bin?

Nun, ich habe in dieser Schwangerschaft zum ersten Mal etwas von Übungswehen, Schleimpfropf, Mutterbändern und diversen anderen Dingen gehört und gelesen. Aber das gibt es wohl schon immer. War ich zu jung oder naiv?

Keine Ahnung, aber seit ich diese Begriffe kenne, achte ich auch darauf.

Gestern erst war ich beim Arzt und hin für 30 min am Wehenschreiber. Einige wenige Kontraktionen, aber alles sonst normal ohne besondere Bedeutung. Nun gut, … dann eben nicht … weiter warten.

Heute … über den Tag verteilt hatte ich immer mal wieder einen harten Bauch und musste bewusst atmen, …

Jetzt sitzen alle im Wohnzimmer, schauen Harry Potter Teil 2 im TV … ich liege im Bett…

… falls es los geht, bin ich zumindest etwas ausgeruht. Die Zeit nach der Entbindung wird wieder ermüdend und schlaflos und stressig genug.

Schwesterchen wird heute HaSi

… nachdem meine kleine Schwester vor 2 Jahren der Meinung war, mich an meinem damaligen Geburtstag anzurufen und mir:

„Alles Liebe zum Geburtstag, heute bist du ein HaSi!“

zu schmettern, drohte ich mit einer Retourkutsche, …

TADAAAAAAAAAAAAAAA

Auf die Reise – fertig – los!

Hach, die Anreise nach Heiligendamm war recht angenehm. Das Wetter spielte mit, die Züge kamen gut und ich hatte jeweils einen Sitzplatz und auch nette Menschen um mich herum.

Die Mollibahn ist eine Geschichte für sich… aber ich bin angekommen.

Habe eingecheckt und meiner ersten Termine wahr genommen. Einwenig hat es mich überfordert so für den ersten Tag,  aber nach dem guten Abendbrot, den Telefonaten und der Strandspaziergänge bin ich nun eingerichtet in meinem zu Hause auf Zeit. 

Die Tipps aus dem Internet waren super – Danke an die Bewerter/innen.

In den kommenden Tagen werde ich sehen, was ich noch auskundschaften werde. 

Fakt ist:

Die Ostsee allein hat mich schon tiefenentspannt gemacht!

Kur-Gedanken

Morgen ist es soweit und ich werde gen Ostsee fahren. 

Gestern wurden am Abend die beiden Koffer abgeholt. Nachdem ich zunächst mich genau wusste,  was ich einpacken soll, sind es im letzten Moment doch ein großer und ein kleiner Koffer geworden. Ins Handgepäck muss auch noch ein wenig. 

Total komisch ist es für mich, dass das Gepäck schon unterwegs ist. Ich bin eigentlich ein „in der letzten Sekunde Kofferpacker“. Was soll ich nun mit der Zeit tun?

Nun war mein Chef auch noch so nett und hat alles gegeben um mich frei zu schaufeln,  so dass ich nicht arbeiten muss. 

Ein feiner Schachzug,  aber irgendwie hänge ich nun in der Luft.  Ich hatte noch keine Übergabe an mein geschrumpftes Team gemacht.  

Nun gurke ich kreuz und quer durch die Stadt um alles restliche noch zu erledigen. 

Ohne Stress geht’s dann wohl doch nicht bei mir. 

Ich geh auf Kur – Dinge to do

In wenigen Tagen ist es soweit, ich werde eine Kurmaßnahme antreten.

5 Wochen Heiligendamm

Ich freue mich riesig. Doch habe ich auch ein wenig bammel davor, was mich dort tatsächlich erwarten wird. Ein befreundeter Koch war Anfang des Jahres auf einer Kur und erzählte echt schräge Dinge.

Ich habe keine Psychosen oder Phobien – ich bin einfach nur erschöpft. Er war in einer anderen Klinik, ich versuche neutral zu bleiben.

Doch was im Vorfeld so alles zu organisieren ist, ist auch schon kurbedürftig.


Zunächst musste man ja einen Antrag stellen, das allein ist ja schon eine Herausforderung. Was soll der Arzt in einen Antrag reinschreiben, wenn man aus lauter (falschem) Pflichtbewusstsein dem Arbeitgeber gegenüber nicht einmal zu Arzt geht?! Ich bin wegen größerer Dinge tatsächlich beim Arzt gewesen und das reichte dann doch für einen positiven Bescheid.

Danach ging aber die Rennerei los, der Arbeitgeber muss was ausfüllen, die Krankenkasse muss was ausfüllen, einige Dinge muss ich selber ausfüllen, dann brauchte ich noch Nachweise aus der Apotheke um einen Freibetrag zu bekommen, … Man man man … allein deswegen braucht man dann eine Kur. Des weiteren musste der Hermesdienst der Deutschen Bahn angeschrieben werden, der meine Koffer abholt – dieses tun sie aber nicht, wenn da kein Schloss dran ist, …

Jetzt habe ich auch einmal nach einer Checkliste gesucht, was man eigentlich für einen so langen Kuraufenthalt alles mitnehmen muss – ich war ja noch nie auf Kur. Leider findet man nur schwammige Listen, was wohl auch darauf ankommt, für welche Klinik man genommen wird. Ein kleiner Ratgeber waren mir die Bewertungsseiten.

Außerdem gibt es eine APP URLAUBSCHECKLISTE, die ist auch ganz gut.

Checkliste Kur1

Ich habe dann mal selber eine Liste erstellt. Die einzelnen Posten muss jeder selber entscheiden, wieviel er/sie mitnimmt – was der heimische Kleiderschrank hergibt. Lest vorher die Unterlagen richtig durch!

… ich bin dann mal packen!