Welch ein Tag, …

… so voller Emotionen.

Gestern war endlich ein Tag, an dem ich selber mal wieder zu einer Schulung gehen konnte. Ich hab mir diese selber ausgesucht, weil ich im Moment den Eindruck von mir selber habe, dass ich dezent unterfordert bin, was meine Kopfarbeit betrifft.

Die Schulung fand im InterConti statt und es war seltsam schön, wieder durch diese riesigen Hallen zu gehen – noch vor 10 Jahren bin ich als Aushilfe hier regelmäßig ein und aus gegangen. Die ein oder andere habe ich vom Aussehen noch erkannt – wahnsinn, dass Menschen sooooooooooo lange in einem Betrieb bleiben.

Thema der Schulung war APPRAISAL SKILLS ⇒ Beurteilungsgespräche. Wir als neues IHG-Mitglied müssen uns noch ein wenig in die ganze Materie einarbeiten, welche Standards wir so haben und wie wir damit umgehen müssen/können/sollten.

Bislang habe ich nur mit den Azubis Feedback-Gespräche geführt, wenn diese in die nächste Abteilung wechselten. Diese liefen mal mehr und mal weniger gut, aber die Hierarchie ist dabei klarer gewesen. Jetzt nach 1 Jahr Abteilungsleiterin sein, soll ich mich an die Zielvereinbarungen meiner Mitarbeiter/innen für das kommende Jahr kümmern, deswegen eben diese Schulung.

In der Theorie hörte sich das alles sehr einfach an, aber in der Praxis wird es ein hartes Stück arbeit, dies umzusetzen, wobei … ich kenne ja meine 4 Festangestellten Pappnasen ganz gut und 4 sind nun auch nicht sooooooooooo das Problem – denke ich. Dennoch, für Kinffe, Tricks und Tipps war der Ausflug ins Schwesternhotel ganz gut! Besonders das Feedback am Schluss, als wir ein Rollenspiel machen sollten, war auf den Punkt …


Gleich nach der Schulung ging es nämlich zum Elternabend von unserem Sohnemann. Das ist immer ein furchtbar nerviges Ding. Dieses Mal hatte ich – beflügelt von dem coaching vorweg – jedoch etwas mehr Mut in der Tasche und hab dann auch mal einige unangenehme Dinge für mich angesprochen.

Oh man, wie ich diese Eltern hasse, die alles ganz ganz toll finden, was und wie die Lehrer das machen 👿

Nachdem dann auch dort alles angesprochen war und ich noch einmal kurz 1:1 mit den Lehrern sprechen konnte, bin ich heim und fand einen sehr traurigen Sohn vor.


Ich wollte eh noch ein wenig an die frische Luft und so habe ich ihn mitgenommen. Vielleicht hört es sich total doof an, aber ich habe die Skills einfach bei ihm angewendet. Fragen so gestellt, dass er irgendwann selber auf die Lösung gekommen ist und so. Siehe da, es funktioniert.

Ich war happy, weil …

  • die gelernte Technik doch gar nicht so schwer für mich ist.
  • alles auf einer relativ sachlichen Ebene von uns beiden geblieben ist.
  • wir beide Emotionen zulassen konnten.
  • mir der Tag so viel gebracht hat.
  • ich mich am Richtigen Platz im Leben grad fühle.
  • am Montag die nächste Schulung ist.

 

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4 Kommentare zu “Welch ein Tag, …

  1. Pingback: HIGHLIGHTS IM SEPTEMBER 2015 | winnieswelt

  2. Ich bin froh, dass die Flut an Elternabenden und Elternsprecherwahlen erst mal wieder vorbei ist. Bei uns wurde vor allem bei der Kleinen auch einiges angesprochen, weil die Kids aktuell so unter Druck stehen und das in der 4. Klasse!
    Nun will die Schulleitung, dass bis Mitte Dezember alle Arbeiten geschrieben sind, damit die Notenkonferenz und die Empfehlungsgespräche für die weiterführenden Schulen noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Dabei hat das Schuljahr erst am 7.9. begonnen. Kein Wunder, dass alle, Lehrer und Schüler, getresst sind.

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