Mein bestes Jahr 2016 – meine Aufgabe

Mein bestes JahENDLICH.

Ich bin an der Reihe und darf endlich auch meine Aufgabe mit euch teilen.

Zunächst möchte ich kurz beschreiben, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich hier teilnehmen konnte. In diesem Jahr 2015 ist unendlich viel geschehen. Ich habe so viel gelernt und auf meine Reise mitbekommen, dass ich aus allen Situationen gestärkter und selbstbewusster herausgegangen bin. Es war ein Jahr des Berufes, der Karriere und des Wachsens. Alles drehte sich fast ausnahmslos um den Job – auch bei den Happy Moments ist mir das so extrem aufgefallen. Dass ich eigentlich auch Mama von 3 Kindern bin und auch noch ein eigenes Leben habe, das ist im gesamten Jahr mal mehr und mal weniger offensichtlich gewesen. Mein GöGa hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um mich bei meiner berufung zu unterstützen.

Ja, ich liebe meinen Job und wären mir nicht in diesem Jahr so viele gute wie auch seltsame Menschen begegnet, ich wäre einfach nicht voran gekommen – da gab es die Arschengel zu Hauf!

Meine Mama hat mir via Facebook immer wieder und wieder Unterstützung geschenkt. Durch sie bin ich auf Seiten gestoßen, die ich so wohl nicht gesucht hätte. Robert Betz, Renate Wernet, Susanne Pillokat sind einige dieser Menschen gewesen. Je mehr sich der berufliche Erfolg einstellte, desto mehr hatte ich das Bedürfnis meine Prioritäten genauer abzustecken.

Ich finde es nicht mehr in Ordnung, dass ich pro Woche rund 21 Überstunden mache.
Ich finde es nicht mehr in Ordnung, dass ich meinen minderjährigen Azubis alle Rechte einberäume und von denen nur einen Tritt bekomme, weil sie denken mich in der Hand zu haben.
Ich finde es nicht in Ordnung, dass meine Kinder mich entweder nur schlafend oder totmüde sehen.
Ich finde es nicht in Ordnung, dass ich vor lauter Stress wieder so viel zugenommen habe.
Es geht nicht mehr weiter, dass ich zwar Geld verdiene, aber keine Zeit habe, es auszugeben, weil die Läden schon zu haben.
Es kann nicht sein, dass sich das Tochterkind mit allen Pubertätsfragen an den GöGa wenden muss.
Es geht nicht, dass Sohnemann in der Schule hinten über fällt, weil er seine Hausaufgaben nicht allein in einem Zeitfenster bewäligen kann.
Es ist ein Unding, dass ich jede Nacht von Zahlen und Dienstplänen und Co. träume.

So viele Dinge, die mich dazu bewogen haben, nach echten Alternativen zu suchen, die ich umsetzen kann und möchte. An Angeboten im www hapert es nicht, man muss nur das Richtige für sich finden. Genau in dem Zug der Suche bin ich auf MEIN BESTES JAHR 2016 gestoßen und durfte an dieser Blogparade teilnehmen.12278835_10203860625876482_7605027444399298091_nGenug über das drum und dran geschrieben, jetzt geht es um das Life- & Workbook. Wir Blogparaden-Teilnehmerinnen haben das Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen – demnach sind auch einige Bedingungen damit verbunden, die ich aber nur fair finde und die mir keinerlei Umstände bereiten – zumal es eine win win Situation ist, denn wir alle haben einen Mehrwert mit dieser Aktion!

DSCN3060Meine Aufgabe ist eine sehr interessante Aufgabe, denn diesem Thema sollte man sind wirklich regelmäßiger widmen. HIER kannst du die PDF downloaden und mitmachen: PDF-LINK


Zuerst dachte ich:

Cool, genau dein Thema, das ist genau das, was du jetzt brauchst

… aber dann, … ganz ehrlich, ich habe mich megaschwer getan. Wer war die Winnie von 8 Jahren? Was hat sie geliebt?

Ich kann mich an die 7jährige erinnern, die begonnen hat zu tanzen – damals mit dem kleinen Pummelchen Andreas, mit dem roten Rock, so dass mich der Tanzlehrer nach einem Auftritt fast nur noch Rotkäppchen nannte. Ich war eine sehr ehrgeizige Schülerin und auch sehr gerne Jungpionier, damals gab es da die vielen Rassekaninchen im Garten – zum Teil 100 an der Zahl. Ich gewann ein 3farbiges Glatthaar Meerschweinchen namens „Max“ auf einer Kleintierzuchtausstellung damals noch in Karl-Marx-Stadt. Ich kenne heute noch meine Telefonnummer von damals: 55979.

Mit 9 Jahren bin ich noch immer sehr gerne tanzen gegangen. Ich nahm an kleinen Auftritten und kleinen Wettkämpfen teil, mein Tanzpartner wechselte Uwe. Dieser war leider nicht sehr pflichtbewusst. In der Schule war ich ein bischen Lehrerliebling, nachdem ich 1 Monat es auf einer anderen Schule mit den sogenannten R-Klassen versuchte und dann unbedingt wieder in meine alte Klasse wollte. Damals bekam ich die Spitznamen „Ala“ und „Wienerwürstchen“ gefolgt von „Alf“. Wir unternahmen eine Klassenfahrt nach Schloss Augustusburg, ich hatte irgendwie Megazoff mit der einen von den Zwillingen, weil ich eine Warze am Mittelfinger hatte und sie deswegen bei der Nachtwanderung nicht anfassen wollte, wo sie doch so Schiss hatte. Da habe ich gelernt, was es bedeutet mit Zwillingen befreundet zu sein. Hasst dich eine, hasst dich die andere auch! Ich habe sehr oft bei den Zwillingen übernachtet, wir sind binnen 5 Minuten Rennstrecke durch die Gartenanlage und durch Felder beieinander gewesen. Irgendwann lag dann da auch eine Pferdezeitschrift – aus dem Westen WENDY. Mit der begann die Leidenschaft für Pferde. Mein erstes Reitschulpferd hieß „Karino“, … außerdem fiel die Berliner Mauer in dem Lebensjahr.

… total seltsam, … was habe ich nur mit 8 Jahren gemacht???

KleidWahrscheinlich irgendwas dazwischen. Meine Kindergarten-Beste-Freundin Mandy P. ist in einen anderen Stadtteil gezogen und irgendwann verlief der Kontakt ins dunkle. (bis ich sie etwa 10 Jahre später bei einer Eislaufdisco an der Hand meines damaligen Tanzpartners Jens wiedergetroffen habe – der Kontakt besteht sporadisch weiterhin) Ich war viel tanzen mit 8! Ich glaube bei meiner ersten Tour alleine durch die Stadt mit Bus und Straßenbahn bin ich nicht in der Tanzschule angekommen, weil ich in eine falsche Straßenbahn gestiegen bin. Völlig verheult bin ich nach Hause gefahren. Meine Tanzlehrerin wurde immer strenger und ich wurde in den sogenannten  See full-sized image aufgenommen um Turniere bestreiten zu können. Irgendwie schwebt in diesem Zeitraum auch noch ein weißes Rüschenkleid mit roten und schwarzen winzigen Blümchen in meiner Erinnerung, dieses war geliehen und der Rüschenbesatz auf der Brust flatterte mir beim Quickstep immer ins Gesicht, … *hach* wenn ich mir so die jetzigen Bilder auf der Homepage ansehe, dann weiß ich einmal mehr, wie sehr mir das tanzen fehlt und schwupp, schon bin ich bei der 88-jährigen Winnie.

ErinnerungWenn ich jetzt als 88jähige auf mein Leben schaue, dann weiß ich jetzt schon, was sie mir sagen würde:

TANZE!
Hab Spaß!
Gehe auf Reisen!
Lache!
Probiere dich aus!
Lebe!
Erfülle deine Kindheitsträume!

Warum kaufst du dir nicht einfach den Haflinger, den du schon immer haben wolltest – irgendwie wird es schon gehen, mit 3 Kindern ging es ja auch irgendwie. Ich denke, sie würde auch sagen,

… setze deine Prioritäten anders.
Lass den PC aus.
Genieße die Zeit mit den Kindern.

Du hast viel im Job erreicht, aber du hast auch erreicht, dass du ziemlich am Ende bist, dass du Rückenschmerzen hast, dass deine Kopfschmerzen häufiger denje auftreten. Jeden Tag sitzt du da und hast so viel vor – niemand hindert dich, etwas auszuprobieren und es immer auf den Job und auf deinen GöGa zu schieben, dass ist einfach nicht fair.

DU BIST DEINES GLÜCKES SCHMIED!

… damit werde ich mich ins Hier und Jetzt zurück beamen und den PC ausschalten. Eine Planung muss her – die mache ich nur für mich im Reallife! Passend dazu ist der Film „Mr. Magnoriums Wunderladen

DANKE ❤

Die Teilnehmer nochmal im Überblick: Woche 1Woche 2Woche 3Woche 4


Wie findet ihr die Sache ansich mit dem Life- & Workbook???

Ich finde das gebundene Werk ganz gut, ein wenig zu sehr verspielt, aber so behält man bei einem so chaotischen Kopf wie meinem dann irgendwie doch die Kontrolle, bei welchem Thema welche Frage in welcher Farbe notiert war. Die Berichte der Erfolgsfrauen sind schon interessant, haben aber mit meinem 2016 so gar nichts zu tun. Ich finde es toll, dass sie geschafft haben, was ich noch lange nicht habe, aber die Lebensumstände und der Mut ist wahrscheinlich maßgeblich wichtig. Vielleicht hätte ich mir noch mehr WIE SETZE ICH DAS DANN UM-TIPPS gewünscht, denn oftmals stehe ich mir selber im Weg und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich bin schon ein visueller Typ Mensch, aber genau deswegen hätte mir doch noch ein wenig mehr Klarheit und Struktur gewünscht. Jedoch für das verrückte Kind in mir ist das Workbook genau richtig!

Susanne Pillokat & Nicole Frenken & Tanja Rörsch, denen noch immer mein innigster Dank dient, haben mir persönlich das wundervollste Weihnachtsgeschenk gemacht! MbJ_2016_Wochenplaner

https://fbcdn-photos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpf1/v/t1.0-0/p206x206/12193550_10203824490973132_2162868596934777112_n.jpg?oh=cbc09b4d02b40f08bab567ffbea5a5a1&oe=56C29E76&__gda__=1459234144_07472c74ddd6f0b3133458ac5554751aWenn euch das Life- & Workbook interessiert, dann bestellt es euch doch einfach … Ihr werdet es nicht bereuen! Es ist kein reiner Kalender ansich, sondern soll dir vielmehr helfen, genaue klare Ziele für das Jahr zu setzen. Mit Datum und einer Zwischenkontrolle. Es gibt eine wöchentliche Übersicht um die 3 wichtigsten to do’s des Tages festzulegen und einiges mehr um zu gewährleisten, dass 2016 DEIN BESTES JAHR wird!

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9 Kommentare zu “Mein bestes Jahr 2016 – meine Aufgabe

  1. Sehr bewegend geschrieben, Winnie. Schön wenn man Freunde, Familie hat mit denen man seine Sorgen teilen/besprechen und bei denen man Rat suchen kann. Helfen aber kann man sich nur selbst. So ist es leider.
    Ich sehe das gewisse Parallelen zu meiner Tochter, die sich ebenfalls für ihren Job zerreißt und sich wenig Zeit für ihr Privatleben einräumt. Wenn wir darüber sprechen und wir ihr Tipps geben, hilft das aber nur kurzweilig und sie fällt dann wieder gleich in ihren gewohnten stressigen Alltag. Ihr Problem ist, sie will immer alles machen und das in Perfektion. Alles machen geht eben nicht und man muss im Leben Prioritäten setzen können, aber eben können!
    Also sich möglichst nur um die wichtigen Aufgaben kümmern und die „unwichtigen“ auch mal liegen lassen, die sich in der Regel dann von selbst erledigen.
    Ronald Reagon hat mal gesagt, er hat die Gabe, das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu können. Diese Gabe ist nicht jedem gegeben, aber man kann sie erlernen wenn vielleicht auch nur mit professioneller Unterstützung.
    Welchen Weg man letztendlich geht und in welcher Form er sein Leben ändern will, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ohne eine Veränderung wird sich irgendwann auch die Gesundheit melden, und dann kann es zu spät sein.
    Ich wünsche dir jedenfalls, dass du es rechtzeitig schaffst.
    LG Alexander

    Gefällt 1 Person

    • Danke für deine Worte!
      Tipps von anderen anzunehmen, vor allem wenn sie „ungefragt“ sind, halten nicht lange, … man muss tatsächlich in sich selber die Veränderung hervorrufen. Dieser Prozess dauert ziemlich lange. Ich suche nun schon seit gewiss 2,5 Jahren und immer wenn ich was gefunden habe, dann schaffe ich es über meine alten Gewohnheiten nicht hinweg zu kommen, … ein elender Kreislauf, dem ich nun den Kampf angesagt habe!
      Liebste Grüße

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  2. Ja, wer war man mit 8? Das ist eine sehr gute Frage!
    Es war schön, Dich auf diese Weise ein wenig besser kennenlernen zu können. Und ja, Du hast Dir gute Punkt ausgesucht, an denen 2016 was geändert werden sollte! Und bekanntlich ist das ja der erste Schritt….
    Wir drücken Dir die Daumen, dass sich in 2016 einige Dinge so ändern werden, dass Du mit ihnen besser leben kannst!
    LG
    AnDi

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 - Susanne Pillokat

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