Stadtvilla

Kennt ihr auch solche Gegenden, wo ein Haus schöner ist als das andere und habt ihr euch nicht auch schonmal gefragt, wie es wohl in den zum Teil wirklich prachtvollen Häusern bzw. Villen aussieht?

Wir schauen uns seitdem wir in Berlin wohnen supergerne die Häuser um die Parks herum an, es gibt so wunderschöne Objekte und auch herrliche Vorgärten wo man einfach schwärmt und sich da hineinträumt.

Jetzt hatten wir bei unserem Ausflug am Samstag einen Flyer in die Hand bekommen, genau von dem Haus, welches ich am wunderschönsten fand – gelber Anstrich, weiße Säulen, halbrunde Türmchen, Grundstück mit Seezugang, kleines Gerätehäuschen auf dem Gelände (wo man auch ein Minishetti reinstellen könnte), gusseiserner Gartenzaun mit großen Rosenblüten. Der Flyer besagte, dass am Sonntag dort eine Haushaltsauflösung stattfinden wird. Wir witzelten und stellten uns schon vor, dass wir das Haus gekauft hätten und da einzögen.

Vorstellungskraft

Zur kompletten Vorstellungsgebung gehörte nun noch der Blick ins Innere des Hauses, also waren wir am Sonntag da und haben uns umgesehen … Stuck an den Decken, eine Wand aus Findlingen mit einem offenem Kamin, Kronleuchter, antike Möbel, altes Tafelsilber und Porzellan, Bilder, …

Ein Sammelsurium aus verschiedenen Zeitepochen.

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Die Villa selber stand nicht zum Verkauf – das fragen haben andere Neugierige aber übernommen – wir haben dann nur gelauscht. Frei gegeben war nur die untere Etage … hier wohnte die alte Dame. Einige Türen waren verschlossen, aber die Bereiche, die man so sehen konnte, die hatten alle schon bessere Zeiten gesehen.

Risse in Wänden und Decken, sehr alte Elektrik, … da muss man eine Menge Zeit und Nerven und Geld investieren um das wieder chic zu bekommen. Eine Stadtvilla mit dem Hausäußeren … irgendwie habe ich mir die innen viel pompöser und offener vorgestellt. Höhere Decken, luftig offene Räume, hell … keine Ahnung, woher diese Vorstellungen stammen, aber die Tatsache, dass dies alles nicht zutrifft, hat mich ein wenig ernüchtert.

Eine Erfahrung war es dennoch … schließlich kann man ja nicht einfach irgendwo klingeln und „mal gucken“.

 

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3 Kommentare zu “Stadtvilla

  1. Oh wie schön 🙂 Das ist ja spannend 🙂
    Ich hatte das Glück, lange bei einem Professor gearbeitet zu haben, der auch so eine wunderbare alte Villa (natürlich an einem kleinen See) hatte 🙂 Wir saßen dort oft im Sommer auf der Terrasse, neben einer kleinen Freitreppe in den Garten, und haben gearbeitet. Im Winter dann drinnen im großen Esszimmer mit dem langen Tisch, dort war sogar in der Wand eine versteckte „Dienstbotentür“ mit kleiner Treppe in den Weinkeller, damit sie dezent aber schnell Nachschub für die feine Gesellschaft holen konnten 😉

    Gefällt 2 Personen

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