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Auf die Reise – fertig – los!

Hach, die Anreise nach Heiligendamm war recht angenehm. Das Wetter spielte mit, die Züge kamen gut und ich hatte jeweils einen Sitzplatz und auch nette Menschen um mich herum.

Die Mollibahn ist eine Geschichte für sich… aber ich bin angekommen.

Habe eingecheckt und meiner ersten Termine wahr genommen. Einwenig hat es mich überfordert so für den ersten Tag,  aber nach dem guten Abendbrot, den Telefonaten und der Strandspaziergänge bin ich nun eingerichtet in meinem zu Hause auf Zeit. 

Die Tipps aus dem Internet waren super – Danke an die Bewerter/innen.

In den kommenden Tagen werde ich sehen, was ich noch auskundschaften werde. 

Fakt ist:

Die Ostsee allein hat mich schon tiefenentspannt gemacht!

Ich geh auf Kur – Dinge to do

In wenigen Tagen ist es soweit, ich werde eine Kurmaßnahme antreten.

5 Wochen Heiligendamm

Ich freue mich riesig. Doch habe ich auch ein wenig bammel davor, was mich dort tatsächlich erwarten wird. Ein befreundeter Koch war Anfang des Jahres auf einer Kur und erzählte echt schräge Dinge.

Ich habe keine Psychosen oder Phobien – ich bin einfach nur erschöpft. Er war in einer anderen Klinik, ich versuche neutral zu bleiben.

Doch was im Vorfeld so alles zu organisieren ist, ist auch schon kurbedürftig.


Zunächst musste man ja einen Antrag stellen, das allein ist ja schon eine Herausforderung. Was soll der Arzt in einen Antrag reinschreiben, wenn man aus lauter (falschem) Pflichtbewusstsein dem Arbeitgeber gegenüber nicht einmal zu Arzt geht?! Ich bin wegen größerer Dinge tatsächlich beim Arzt gewesen und das reichte dann doch für einen positiven Bescheid.

Danach ging aber die Rennerei los, der Arbeitgeber muss was ausfüllen, die Krankenkasse muss was ausfüllen, einige Dinge muss ich selber ausfüllen, dann brauchte ich noch Nachweise aus der Apotheke um einen Freibetrag zu bekommen, … Man man man … allein deswegen braucht man dann eine Kur. Des weiteren musste der Hermesdienst der Deutschen Bahn angeschrieben werden, der meine Koffer abholt – dieses tun sie aber nicht, wenn da kein Schloss dran ist, …

Jetzt habe ich auch einmal nach einer Checkliste gesucht, was man eigentlich für einen so langen Kuraufenthalt alles mitnehmen muss – ich war ja noch nie auf Kur. Leider findet man nur schwammige Listen, was wohl auch darauf ankommt, für welche Klinik man genommen wird. Ein kleiner Ratgeber waren mir die Bewertungsseiten.

Außerdem gibt es eine APP URLAUBSCHECKLISTE, die ist auch ganz gut.

Checkliste Kur1

Ich habe dann mal selber eine Liste erstellt. Die einzelnen Posten muss jeder selber entscheiden, wieviel er/sie mitnimmt – was der heimische Kleiderschrank hergibt. Lest vorher die Unterlagen richtig durch!

… ich bin dann mal packen!

Wer weiß, was ich habe?

Seit dem 18. Juli 2016 bin ich auf der Suche nach dem, was ich haben könnte.

Begonnen hat alles mit der Vermutung, dass ich vor dem Urlaub noch so richtig krank werde. Ich hatte Halsweh und so.

Also trank ich sehr viel Ingwertee und ernährte mich so gesund wie irgend möglich. Es wurde aber einfach nicht besser und so packte ich für die Reise Halstabletten mit ein. Mit der Zeit hörte es sich nämlich so an, als ob ich bei jedem Husten sterben würde. Ich bekomme keine Luft mehr und nach husten klingt das auch nicht.

Ständig habe ich das Gefühl, dass ich etwas im Hals habe. Es geht weder rauf noch runter.

Am schlimmsten ist es in der Nacht, da wache ich mit einem oder mehreren Anfällen auf. Es hilft kein Schluck zu trinken … nix.

Mein Hausarzt sagt, dass alles in Ordnung ist, sie nichts ungewöhnliches sieht. Ich bat beim zweiten Besuch um eine Überweisung zur Sonografie.

2 HNO-Ärzte hatten unterschiedliche Gedanken:
Nummer 1 meinte, es könnte ein Reflux sein, dass der Hals durch Magensäure bei Sodbrennen gereizt sein könnte. Trotz magensäuresenkender Tabletten wurde es nicht besser.
Nummer 2 meinte, ich solle einen neuen aktuellen Allergietest machen und überwies mich unter anderem zeitgleich in die Gastroenterologie.

Es nervt einfach nur und ich will endlich wieder normal sein.

Jetzt kam beim Ultraschall heraus, dass es sein kann, dass ich unter Schilddrüsenunterfunktion leide. Ich solle das doch mal abchecken lassen von meinem Hausarzt.

Die Rennerei geht weiter, … als ob ich nichts anderes zu tun habe. 😦

Assoziation: MONTAG

Montag, … er wird gehasst, beschimpft, als schlecht bezeichnet, verachtet, man will dass er schnell vorbei ist, man denkt schon am Sonntag schon wieder an den nächsten Freitag, … völlig zu unrecht!

So richtig kann ich es nicht nachvollziehen, was es mit diesem ominösen Montag so auf sich hat. Ich habe persönlich nichts gegen diesen Wochentag. Und das liegt nicht daran, dass ich mit ihm erst ein Bierchen trinken musste um ihn mal privat kennenzulernen 😉

Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, dass ich meistens an einem Montag frei habe und es demnach total relaxt angehen lassen könnte.

Könnte?

Ja könnte, denn irgendwie fühle ich mich vom Montag angetrieben, ganz viele Dinge zu tun mit der absurden Voraussicht, dann in der restlichen Woche weniger zu tun zu haben. Natürlich ist das absolut unrealistisch … erst recht, wenn man 3 Kinder hat, die Wäscheberge wachsen sieht und der Haushalt sich eben auch nicht von alleine macht.

Unter diesem Stresslevel sieht der freie Montag auch ganz anders aus. Aber ich habe festgestellt, dass ich diejenige bin, die den Stress sich selber bastelt. Klar, die Kinder müssen pünktlich in die Schule, der Kurs im Fitnessstudio beginnt auch dann wenn er beginnt und nicht, wenn ich Lust darauf habe. Das sind so kleine innere Stressberge. Der Rest, … egal.

Durch meinen Job in der Hotellerie ist es doch meist der Montag, der chillig verläuft. Die Menschen sind Montags auch meist anders drauf. Da gibt es 2 Gruppen von Menschen:

Gruppe 1:
LMAA – Gestimmte
Diese bekommen auch nach der 12. Tasse Kaffee kein „Guten Morgen“ über die Lippen, ganz zu schweigen von einem Lächeln. Sie sind mies gelaunt, hängen stets in der Raucherecke ab, erzählen von ihrem Wochenende und sind nicht sonderlich produktiv.

Gruppe 2:
Die Montags-Powerer
Diese sind die absoluten Energiebündel – frei unter dem Motto: NEUE WOCHE NEUES GLÜCK! Strukturiert und organisiert starten sie in den Montag, strahlen mit der Sonne um die Wette, verteilen gute Laune, haben total den Durchblick und … stoßen bei Gruppe 1 total auf Unverständnis.

Ich finde, es ist total unfair, einem von sieben Wochentagen derart den schwarzen Peter zuzuschieben. Das hat er nicht verdient!!!

Unterm Strich ist doch jeder selber für den Verlauf eines jeden Tages verantwortlich. Eine eigene Wohlfühl-Morgenroutine wirkt da schon Wunder, …

Finde für dich heraus, was dir gut tut!

  • … macht das Abendprogramm im TV am Sonntag wirklich Sinn um einfach zu spät ins Bett zu gehen?
  • Party und Alkohol im Überfluss … muss das ehrlich sein?
  • Streit vor dem zu Bett gehen oder gleich nach dem Aufstehen, …
  • Vorbereitungen auf den letzten Drücker treffen … Schlüssel suchen oder so

Happy Monday! Another beautiful day to be alive. Stay grateful for the small things in life. #livelifejuiced #TGIM #perspective #mindset #thankful #hellomonday #motivationmonday #riseandshine #givethanks #goodmorning #monday #attitude #gratitude #carpediem #seizetheday #achieve #believe #namaste #yoga #blessed #inspiration #motivation #quote #yolo #makeithappen #inspire #quoteoftheday #makeitcount #juiceitup: Ein wenig eher aufstehen um gechillt in den (Mon-)Tag zu starten, das sollte doch drin sein! Eine kleine Yoga-Session am Morgen belebt den Körper und den Geist. Manchmal bietet der Montag auch einfach die perfekte Gelegenheit eine neue Richtung einzuschlagen.

Mein persönliches Montags-Fazit:

MONTAG IST DAS,
WAS DU DRAUS MACHST!

Achte auf deine abendliche Vorbereitung, deine Gedanken und Worte! Gepaart mit der eigenen Wohlfühl-Aufsteh-Start in den Tag wird auch ein Montag ein ganz normaler Wochentag. 

endlich wieder ein freier Tu-es-day

tuesday

Hach, nun sind meine 5 freien Tage am Stück auch schon wieder rum. Durch meinen Durchhänger in jüngster Vergangenheit mit dem drohenden Burnout habe ich wirklich die Symptome endlich ernst genommen und trete einfach an meinen freien Tagen sehr zurück und mache nur das Nötigste der auch mal gar nichts. Regelmäßige Pausen gehören einfach dazu, dies gilt für alle von uns, …

Wie einige Leser/innen inzwischen gemerkt haben, komme ich einfach nicht mehr zum lesen der anderen Blogs, … es tut mir leid. Ich muss derzeit einfach kürzer treten und ja, ich vermisse eure Beiträge. Oftmals fällt mir nicht mal etwas ein, was ich auf meinem Blog posten könnte. Dazu kommen dann auch noch meine anstehenden Prüfungen. Ich möchte mich aber auch nicht mehr unter Zugzwang setzen lassen. Wenn ich dadurch jetzt hier Leser/innen verlieren sollte, dann ist das so. Es ist eh einfach nur mein Blog … mein Tagebuch, … ich verdiene kein Geld und ich habe keine Deadlines zur Veröffentlichung von diversen  Beiträgen.

It’s up to you.

 

Schreibtisch-Limonade

Nach einer Radtour haben wir  unsere Fahrräder wieder in den Hinterhof gestellt, … da sah ich neben mir eine Pflanze, ich nahm ein Blatt, schnupperte:

MELISSE

Wow, wie lange habe ich die nicht gefunden. Sofort hatte ich die Idee: Limonade, … passt super nach einer Fahrradtour und super zu einem sonnigen Tag und überhaupt.

Limo

Da Orange gewiss gut passt, hab ich die Blätter zunächst gewaschen und dann ein wenig zerstoßen um die ätherischen Öle besser frei zu setzen, habe die Orange zur Hälfte ausgepresst und die andere Hälfte in Stücke geschnitten, Eiswürfel drauf und Wasser dazu … FERTIG ❤Limonade

Schlachtensee

Vor einigen Wochen haben wir zufällig den Schlachtensee entdeckt, … bislang waren wir nur sehr gerne an der Krummen Lanke und dachten, dass der Schlachtensee (wiki-Link) ein Stück zu weit weg sei. Pustekuchen, so weit ist es gar nicht. Bummelnderweise braucht man vielleicht 2 Stunden um den gesamten See, aber diese 2 Stunden (rund 6 km) lohnen sich allemal!!! Es war herrlich.Sonnenuntergang Schlachtensee

Süße große und kleine Badebuchten sind am Uferrand zu finden. Der herrliche Sonnenuntergang ließ das Wasser so wunderschön aufblitzen. Unweigerlich mussten wir über den See schauen und inne halten. Ein Blick am Uferrand ins seichte sandige Wasser lud einfach zum Füße reinhängen lassen ein … herrlich. Zwar kalt, aber herrlich. Auch den Waldboden unter den nackten Füßen zu spüren – das erste Mal in diesem Jahr, war einfach traumhaft und erdigend.

anbadenGraureiherMandarinenteAm Seeufer raschelte und zwitscherte es überall. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinsehen sollte. Es war die Ruhe pur und ich konnte so richtig abschalten. Ein Graureiher starrte über das Wasser und dann das Mandarinenten-Pärchen a040 – ich finde diese so wunderhübsch!

Wunderlauch am SchlachtenseeDann roch es auf einmal ganz stark nach Knoblauch … eine riesige Wiese von Wunderlauch … ich kam mir wie im Paradies vor und das musste ich bildlich festhalten.

Wunderlauch2Am Abend gab es dann selbstgemachten Kräuterquark mit Giersch, Wunderlauch und Gurke … yummy (dazu ein Brot mit Spiegelei)

Schlachtensee2Der GöGa hingegen zog es vor, auf einem Baum zu klettern, an dem Stufen angebracht waren – jedem das Seine 😉

Dieser Ausflug hat sich wahrlich gelohnt. Wir konnten beide abschalten und einfach die Zeit und den Ort genießen. Die beiden Kleinen waren bei O+O und das Tochterkind wollte einfach mal einen Nachmittag/Abend lang zu Hause chillen, so hatten wir ein wenig Paarzeit miteinander, was längst überfällig war nach all den Monaten – bzw. Jahren.

SchlachtenseeFazit des Tages:

… der Schlachtensee ist ein viel schönerer  See als die Krumme Lanke, aber dass beide doch so in unserer Nähe liegen, ist Gold wert. Ich muss einfach wieder öfter raus … es gibt noch so viel in Berlin & Umgebung zu erkunden. Faszinierend ist auch, dass es recht ruhig ist, trotz dass man hinter den Bäumen 2 S-Bahn-Linien, eine Autobahn A115 und die Regionalbahn hat … an manchen Stellen hört man sie ein wenig, aber die Schönheit des Sees ist einfach bombastischer.

MERKE:

⇒ Bei den nächsten Ausflügen immer ein kleines Handtuch, etwas zu trinken und auch was zum Essen mitnehmen!

Schlachtensee1Bis zum nächsten Ausflug!

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