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beruflicher Jahresrückblick 2016

Hier nun endlich mein beruflicher Jahresrückblick 2016.

Hier nochmal zum reinlesen die Berichte aus den Jahren 2014 und aus 2015.

Beruflich ist das vergangene Jahr eine kleine Reise zu mir selbst geworden. Anfang des Jahres gab es endlich einen neuen festen General Manager. Er sprüht vor Energie und setzt nach und nach Dinge um, die notwendig sind. Mit dem neuen GM kamen auch einige Veränderungen im ersten Jahresquartal zustande, … von einigen ahnten wir bereits und aber andere waren dann doch eine Überraschung.

Zum Jahresende 2015 verlor ich meinen bis dahin fähigsten Mitarbeiter – dieses war ein herber Verlust! Es dauerte einige Wochen, bis ich Ersatz gefunden habe. Diesen „Tausch“ möchte ich nicht missen! Zwar stottert der neue Mitarbeiter, aber im Laufe der Monate hat er sich zu einem sehr fähigen und zuverlässigen Mitarbeiter gemausert.

Der eine F&B’ler wurde zunächst entlassen und so wussten wir nicht, wie sich das nun alles entwickeln sollte. Alles lief hinter den verdeckten Händen des neuen GM und der Personalleitung. Erst war der eine weg und wenig später wurde der Assistent „Glatze“ nicht befördert, wie er dachte und sich erhoffte, sondern es wurde ihm ein neuer vor die Nase gesetzt. Diese neue Konstellation brachte einige Ungereimtheiten und so war Glatze dann auch weg … zunächst in Babypause und nun endgültig.

Die neue Personalleitung und das neue Management setzten sich dafür ein, dass alle Überstunden und Guttage entweder abgebaut oder ausgezahlt werden … bis Mitte August war alles geregelt und alle Mitarbeiter/innen waren auf plus/minus Null Stunden gesetzt. Dem einen passte es, dem anderen nicht. Ich wusste, dass ich meine 22 Guttage niemals abbummeln könnte, deswegen war mir eine Auszahlung als Urlaubskasse im Sommer total recht.

Seither achten alle auch sehr darauf, dass wir nicht zu viele Stunden aufbauen. Wenn ich Mittwochs zum Beispiel jetzt 6:30 Uhr bis 18 Uhr im Hotel bin, dann gehe ich am ruhigen Wochenende einfach 3 Stunden eher. So hat sich der Arbeitsalltag wunderbar in mein Leben integriert – um genau zu sein, … endlich hab ich wieder ein Leben.

Mein Ziel, den Ausbilderschein zu machen habe ich erreicht – DANKE nochmal an Ms. Watt aus dem InterConti London, die es möglich machte. Am 08. Juni 2016 habe ich erfolgreich meine Prüfung bestanden und darf nun ausbilden. Azubis liegen mir sehr am Herzen. Sie zu motivieren und zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu bringen ist für mich eine sehr schöne Aufgabe. Der AEVO-Schein ist etwas für mich alleine, … den kann ich als Mehrwert überall mit hinnehmen und einsetzen. Bis Dezember 2016 war ich verpflichtet im CP zu bleiben, sonst hätte ich anteilig den Schein abzahlen müssen.

Mein Team hat sich super zusammengerauft … wir sind nun alle mindestens 1 Jahr zusammen. Ich bin voll besetzt und die Azubis, die 2016 im Februar und im Januar begonnen hatten sind alle wundervoll! So konnte ich mein Leben ein wenig ordnen.

IAbschiedch vermisse mein altes Küchenleitungsteam ziemlich dolle. Wir drei sind auf einer gleichen Welle gewesen. Der neue Küchenchef macht oft Chaos im Büro und außerdem gehen alle so oft rauchen, dass es mich beim arbeiten hindert – ich mag einfach den Geruch nicht. Mein Schreibtisch ist auch immer zugemüllt und wenn ich mal einige Tage frei hatte, dann darf ich oft den Tisch erst suchen. Es macht keinen Spaß mehr. Foodcost hin oder her.

Ich hab auch keine Lust mehr mit denen weg zu gehen, … was aber auch nicht schlimm ist. Das brauche ich alles nicht (erst recht nicht, wenn es keinen Spaß macht)

Ich denke auf Arbeit einen guten Stand zu haben – alle sind froh, wenn ich selbst am Morgen da bin, dann wissen sie, dass es läuft. Die neue F&B Assistentin hat viele frische neue Ideen und nimmt mir einiges an Arbeit ab und unterstützt wo sie kann. Das ist ein gutes Gefühl.

Mit meinem Spätdienstchef bin ich ganz gut zusammen gewachsen, wir haben einige Steine ins Rollen gebracht und schaffen es auch, die Teams miteinander zu verbinden – meistens zumindest.

Tja, eigentlich wollte ich mich nochmal neu umsehen, aber inzwischen geht es … ich hab beschlossen mit meinem 2. Standbein mich so fest aufzustellen, dass ich auf kurz oder lang einfach gehen kann.

Wir werden sehen, was das neue Jahr so bringt, …

 

 

 

 

privater Jahresrückblick 2016

Hier nun endlich mein privater Jahresrückblick 2016.

 

Ehrlich, da weiß ich gar nicht, wo ich beginnen soll. Ich habe soeben mir die Blogposts aus 2016 durchgelesen und soll ich mal was sagen, … es fühlte sich so unecht und so mega weit entfernt an. Total seltsam, wie als ob ich eine andere bin als vor 12 Monaten, … Wer nochmal nachlesen mag, hier die Jahresrückblicke von 2014 und 2015.

Ich mache einfach mal Copy-Paste vom letzen Jahr und füge dann ein, was mir so einfällt:

auto-0702.gif von 123gif.deFAMILIE:

Ich denke, wir haben wieder ein wenig mehr zueinander gefunden. Dass ich nun endlich auch durch die Ruhe im Job wieder um einiges mehr Zeit für die Kinder und auch für mich habe, ist wahnsinnig verändernd gewesen. Wir sind nach wie vor der bunte Haufen, der sich immer wieder neu finden muss. Es ist denke ich aber alles normal, … die Kinder sind jetzt 14-12-6 … dass es da nicht immer harmonisch zugeht, … Wir sind für uns klarer in der Kommunikation geworden, haben uns als Elternteile viel weniger gestritten, statt dessen mehr neural miteinander gesprochen. Auch nach außen hin haben wir uns anders positioniert. WIR sind WIR und wenn WIR bestimmen, wie der Hase lang zu laufen hat, dann ist das so.

Im Sommer wurde nun endlich unser Bad renoviert und diese Zeit nutzten wir auch für die anderen Räume. Viel umgeräumt und ausgemistet haben wir – dieses Mal ging es mehr ins Detail (Ordner leeren und so). Mit Kindern fällt eben immer etwas an.

Das Thema Hund wuchs zu einer stattlichen Größe an. Plötzlich hatte der imaginäre Hund eine Rasse (Labrador) und sogar einen Namen (Buddy). Die Spaziergänge wurden nach große und kleine Hunderunde benannt, … ja, einerseits heißt es man solle einfach machen, aber andererseits, … wir wohnen im 3. OG ohne Fahrstuhl, der GöGa hat keinerlei Hundeerfahrung, das Auto ist für uns schon zu klein und so weiter, … also vertagt.

GESUNDHEIT:

Begonnen hatte 2016 mit einem Fersensporn und einer Angina, die mich echt flach gelegt hatte. Kurz vor dem Sommer wurde mein Sodbrennen immer schlimmer und es zog sich sehr lange, bis ich eine Diagnose hatte. Erst im November stellte sich heraus, dass ich eine Gastritis habe. Ich habe sogar zwischenzeitlich meine Ärztin zu meinen Freunden gezählt, weil ich sie so oft gesehen habe. Ich bin beim HNO gewesen, habe einen erneuten Allergietest gemacht, war beim Ultraschall, … wahnsinn. Aber sonst bin ich eigentlich gut und viel gesund gewesen im gesamten Jahr. Es war um so vieles einfacher den Tag zu bestreiten ohne 12 Sunden Arbeitszeit. Diese extreme Arbeitszeit hängt mir allerdings noch stark in den Knochen, so dass ich endlich einen Kurantrag zum Jahresende noch ausgestellt habe.

KINO/EVENT:

  • „Der kleine Prinz“ (Püppi & Sohnemann mit Großtante & Großonkel)
  • Zirkus RONCALLI – Püppi, Sohnemann und ich
  • Holiday on Ice mit der ganzen Familie, Karten gab es von Annette Dytrt und den Jungs von Vintage Vegas, die lange Zeit meine Hotelgäste waren.

REISE:

Dank meiner Mama sind das Tochterkind und ich im Sommer mit der AIDA auf der kleinen Ostseeroute unterwegs gewesen. Es war ein wundervoller Urlaub. Bisher habe ich dazu ja noch gar nichts geschrieben, … komisch. Es war wundervoll auf jeden Fall und wir beiden Mädels haben uns mehr oder weniger gut verstanden. 😉

AUSFLUG:

Mit regelmäßigen kleinen Ausflügen haben wir das ganze Jahr immer mal wieder auftanken können … mal der Spaziergang um den Schlachtensee mit anbaden und Wunderlauch finden, dann ein Waldspaziergang mit meiner Omi um Pferdeäpfel zu finden für das Kartoffelbeet, Pilze und Beeren sammeln, … wir waren auch in Berlin unterwegs und haben so einige kleine Halbtageesausflüge gemacht. Alles nicht so spektakulär, aber wundervoll.

SCHULE:

  • Das Tochterkind:
    Sie ist inzwischen in der 9. Klassenstufe, man merkt ihr täglich die Erschöpfung an. Es ist wirklich wahnsinn, was die Lehrer von den Kindern verlangen. Der Schulstoff auf dem Gymnasium ist der blanke Wahnsinn – vor allem, wenn man weiß, dass sie die meisten Themengebiete nie wieder in ihrem Leben anwenden müssen wird. Die erste dicke Freundschaft zu einem Jungen scheint ein jähes Ende zu nehmen, da dieser wegziehen wird.
  • Der Sohnemann:
    Nachdem das 5. Schuljahr wirklich sehr unschön für ihn war, weil ihm einige Jungs nach der Schule oft auflauerten, begann das 6. Schuljahr mit neuen Lehrern (Direktor und Co-Direktorin) und somit auch ein wenig mit neuer Motivation. Einige wenige gute Noten sind schon zusammen gekommen und nun heißt es eine neue Schule zu finden – nur welche?!
  • Die Püppi:
    Ist nun auch eingeschult worden. Es macht ihr Spaß und sie hat schon so einige kleine Freundschaften geschlossen. Ich glaube, dass sie froh ist, dass sie endlich unter anderen Kindern ist und nicht nur die Kleinste von den Geschwistern ist. Mal sehen, wie das noch weiter geht.

BEZIEHUNG:

  • Beziehung ist Arbeit, das merke ich immer wieder und wieder. Wenn man nicht gemeinsam bereit ist, Dinge zu verändern oder überhaupt weiterhin gemeinsam durchs Leben zu gehen, dann wird es wirklich schwierig. Das vergangene Jahr haben wir sehr gut gemeistert, sind auch wieder ein Stück weit als Paar zusammen gerutscht – haben einiges alleine ohne die Kinder unternommen. Dieses tat richtig gut. Eltern zu sein hin oder her, … man darf sich selbst und die Zweisamkeit einfach nicht vernachlässigen.
  • In Sachen Freundschaften habe ich dieses Jahr auch sehr viel unternommen. Ich habe mich oft und gerne mit Tabea getroffen, hatte eine wundervolle kleine Geburtstagsparty bei mir zu Hause, hatte via whatsapp Kontakt zu vielen anderen aufgenommen, habe durch das AMWAY Geschäft wieder einige neue Leute kennengelernt. Ich würde sagen, … es läuft. Melli hat mich besucht, … ich bin glücklich über den Verlauf!

geld-0041.gif von 123gif.deFINANZEN:

Wenn ich jetzt hier hinschreibe, dass wir reich geworden sind, dann ist das gelogen. Es ist aber tatsächlich so, dass die großen Bankschulden endlich weg sind (Dispokredite). Auch ansonsten hat mein liebster GöGa wirklich sehr gut alles gemanagt, so dass wir nun ein wenig freier in all unseren Entscheidungen sind. Nun wird noch von der IKEA-Karte und von meiner Schwester einiges abgelöst. Eine riesige Last ist somit endlich vom Tisch.

menschen-0157.gif von 123gif.deSPORT:

Ehrlich jetzt?
Klar ehrlich, … ich meine, wen sollte ich anlügen?

Sportlich bin ich ein einziges Mal im Fitness-Studio gewesen, … ich dachte tatsächlich, dass ich häufiger hingehe und habe mich wieder in einem günstigen Club angemeldet. Alleine machte es mir aber einfach gar keinen Spaß und die körperlichen Gebrechen hielten mich auch davor ab. Mit einem Fersensporn kann man eben nicht den lieben langen Tag nur auf den Beinen stehen.

Was wir aber tatsächlich begonnen und durchgezogen haben – was ich nicht für möglich hielt … einen Tanzkurs. Ja so richtig in einer Tanzschule mit den klassischen Paartänzen, wie Walzer, Salsa, Disco Fox & Co. Inzwischen haben wir den Grundkurs bereits hinter uns und es soll tatsächlich weiter gehen.

Aber die absoluten Highlight findest du in den Happy Moments!!!

Jahresrückblick (privat)

Nachdem ich nun meinen beruflichen Jahresrückblick niedergeschrieben habe, möchte ich mich nun dem privaten widmen. Ehrlich, da weiß ich gar nicht, wo ich beginnen soll. Ich habe soeben mir die Blogposts aus Januar 2015 durchgelesen und soll ich mal was sagen, … es fühlte sich so unecht und so mega weit entfernt an. Total seltsam, wie als ob ich eine andere bin als vor 12 Monaten, … Auch der Jahresrückblick im vergangenen Jahr ist irgendwie VERDAMMT LANG HER!

Ich mache einfach mal Copy-Paste vom letzen Jahr und füge dann ein, was mir so einfällt:

auto-0702.gif von 123gif.deFAMILIE:

Wir haben alle ein sehr emotionales Jahr miteinander erlebt. Von den höchsten Höhen zu den tiefsten Tiefen, … das ganze Programm. Wir haben uns viele Blumen gegönnt, tolle Sträuße einfach so. Wir haben gemeinsam umdekoriert und ausgemistet, haben kleine neue Rituale eingeführt und offen miteinander geredet. Dass wir nicht immer die Vorzeigefamilie sind, das wissen wir – wir haben unsere Ecken und Kanten, aber wir gehören dennoch zusammen. Das hat sich sehr stark in 2015 auch herausgestellt. Auch dass ich tatsächlich dazu gehöre, wurde mir mehr und mehr bewusst. Ich kann mich meiner familiären Pflicht nicht entziehen und sagen: „Ich gehe arbeiten! Den Rest macht ihr!“ So Sätze wie: „Mama, wann hast du mal wieder frei?“ oder „Mama, wann bist du denn auch mal wieder zu Hause!“ haben mich sehr getroffen. Wir hatten 2015 versucht so viel wie möglich unser Ding zu machen – auf uns zu hören, … das hat für den Anfang ganz gut geklappt!

Eine Amsel nistete auf unserem Balkon, leider wurde ihr Nest geplündert. Aber viele andere Tiere haben wir in diesem Jahr gesehen. Das Thema eigener Hund wurde größer, …

GESUNDHEIT:

Begonnen hatte 2015 mit einer langen Ärzteodyssee des GöGa, der lange Zeit Migräne und Schmerzen hatte, gepaart von Herzrasen und Hyperventillationsanfällen. Inzwischen sind diese wieder weg oder treten nur noch sehr selten auf. Ich hingegen hatte wieder so viel mit einem eingewachsenen Zehnagel zu tun, dass ich mich für eine Orthonyxie-Spange entschied. Seit März bin ich quasi schmerzfrei dank dieser Spangentherapie. Hüftprobleme bei mir und beim Tochterkind kamen noch dazu, sind aber auch weitgehend wieder verschwunden. Ab und an ein kleiner Schnupfen, aber sonst war nichts großartiges … zum Glück blieben wir in diesem Sommer verschont von Kopfläusen!!! Die Medikation von Sohnemann scheint auch super noch zu wirken und wir schauen gespannt auf die Untersuchung im Februar …

KINO/EVENT:

  • “Starwars” – nur GöGa mit den beiden großen Kids … sonst hatte ich auch keine Ahnung, was tatsächlich im Kino gelaufen ist/war.
  • Meine Kollegen haben mich zu BÜLENT CEYLAN mitgenommen, es war megalustig. Außerdem gab es da noch die Weinmesse, … auch sehr feucht-fröhlich. 🙂
  • Mit dem Tochterkind war ich zusammen bei Katy Perry – dank einer spontanen Kaufaktion über ebay habe ich noch Tickets bekommen.
  • Vintage Vegas gastierten im Tempodrom und zum Teil bei uns, so dass wir Freikarten bekamen und auch hingingen.

RügenREISE:

Dank meiner Mama hatten wir in diesem Jahr eine Woche Urlaub auf der Insel Rügen. Davon erzählen die beiden Kleinen noch heute und sind wahnsinnig happy, dass sie das erleben durften. Auch wenn das Wetter uns in den ersten Tagen die Laune leicht verregnet hatte, so haben wir uns zum Ende doch alle ganz wohl gefühlt. Das Schönste war, dass wir einige Tage komplett im Kreise meiner Familie waren, da meine Mama mit meinen beiden Schwester und meiner Nichte auch noch da waren. Mein Lieblingsort auf Rügen ist nun KAP ARKONA ❤

AUSFLUG:

Mit Ausflügen hatten wir es in 2015 nicht so wirklich, … wir waren den Sommer über bei meinen SchwieEl und ich war einige Zeit in meiner Heimat, weil es meinem Papa gar nicht gut ging und er lange im Krankenhaus lag. Ich hatte mit der Püppi meine erste Autopanne. Auch ganz spannend für uns beide. Meine Spaziergänge mit den Kindern in den naheliegenden Grunewald habe ich sehr genossen. Immer haben wir etwas für uns entdeckt, … einmal die Baumscheibe und die Wildschweinfamilie mit dem kleinen weißen Schweinchen, dann die Mandalas im Wald und auf dem Boot, … dennoch denke ich, dass die Ausflüge so zu wenig waren!

SCHULE:

  • Das Tochterkind macht sich mega Stress in der Schule. Sie geht gerne zur Schule und hat da auch so ihre Lieblingsfächer und-lehrer. Das ist soweit auch alles gut gewesen, …. so langsam beginnt man sich mit dem anderen Geschlecht zu befassen, was nicht immer einfach ist. Schauspiel macht ihr sehr viel Spaß und die Sprachen … jeden Mittwoch gibt es für den Herrn Papa eine französisch Lektion 😛 Sie machten eine Kanutour als Klassenfahrt.
  • Sohnemann wird in seinen Verhältnissen auch immer besser in der Schule. Er traut sich zu wenig selber zu und macht daher keine Hausaufgaben. Er hatte eine Klassenfahrt … seitdem hieß es, dass der Klassenverbund sich verbessert hätte, … naja, wie man es nimmt. Gegen Ende 2015 bin ich dann wutentbrannt in die Schule gegangen um das Gespräch zu suchen, weil Sohnemann immer weinend nach Hause kommt, weil andere aus der Klasse auf ihn lauern und ihn verprügeln (wollen).

BEZIEHUNG:

  • Ehrlich, … wer uns zusammen kennt und ich meine richtig kennt, der weiß, dass wir beide (also der GöGa und ich) bislang immer eine Meinungsverschiedenheit nach der anderen hatten! An manchen Tagen war es echt so schlimm, dass man sich tatsächlich fragte, warum man eigentlich das Ganze schon so lange miteinander mitmacht. 2015 war das erste Jahr, in welchem wir uns nur 3x heftig gestritten hatten … von sonst 3x im Monat ist das doch ein gravierender Unterschied. Noch immer stehen da gewisse Dinge zwischen uns, aber es wird besser und ein Anfang ist gemacht … Viel an sich arbeiten und offen sachlich miteinander reden, das waren die wesentlichen Bestandteile zur Veränderung!
  • Beziehung zu anderen Menschen, … naja, ich selber habe mich nur selten mit Leuten außerhalb des Hotels getroffen. So war ich 1x Frühstücken, 1x ließ ich mich indonesisch bekochen, 2x habe ich jeweils eine Ex-Kollegin getroffen und sonst war ich eigentlich nur nach langen Schichten mit meinem Küchen-Sous Chef auf ein Feierabendbierchen weg. Sehr viel mehr Kontakt zu Menschen hatte ich nicht … aber es fehlte mir auch nicht wirklich, da ich 2015 genug mit mir selbst zu tun hatte. Eine liebe Internetbekanntschaft durfte ich kennenlernen – danke Sören.

geld-0041.gif von 123gif.deFINANZEN:

Klar, Geld ist nicht alles, aber ohne Geld geht es eben auch nicht! Wir haben in diesem Jahr sehr gut mit dem Geld gehaushaltet und trotz einiger großen Anschaffungen (Herd, Waschtrockner und Spülmaschine) sind wir Monat für Monat besser gewesen … von ehemals 12000 € in den roten Zahlen sind es nur noch 900 €, die offiziell noch so sind. Inoffiziell sind es noch einige mehr, aber auch die werden wir noch in Angriff nehmen!!! Ich bin so froh, dass der GöGa alles so gut unter Dach und Fach hält und wir dennoch ohne große Einbußen leben können. Zum Jahresende hin habe ich gelernt, das GELD MUSS FLIESSEN! Kein Ding, … ausgeben das kann ich … aber ist es immer richtig gewesen? So habe ich beschlossen, in die Kollekte beim Weihnachtsgottesdienst unser eigenes Geld zu stecken und nicht das, welches mir mein Schwiegerpapa hingelegt hatte. Zusätzlich dazu habe ich ja auch im Dezember nun mehr Gehalt auf meinem Konto, … lieben Dank an die englische Übergangsdirektorin, die es mir ermöglichte! Finanzielle Gespräche wurden aber auch mit dem Tochterkind geführt, deren Bedürfnisse mit 13 jetzt doch nochmal andere sind, als in den Jahren zuvor. Ihr verständlich zu machen, dass das völlig OK ist, ist nicht immer einfach.

menschen-0157.gif von 123gif.deSPORT:

Ich wollte einen wohlgeformten Body endlich wieder haben, … die Vegan for fit Challenge 2 hatte ich mittendrin abgebrochen, meinem regelmäßigem Sport kam mein kaputter Zeh und dann die defekte Hüfte dazwischen, … somit sieht es Ende 2015 noch schlimmer aus als vorher. Anfangs des Jahres 2015 dachte ich tatsächlich, dass ich es schaffe, … ich machte verschiedene Challenges mit und bin stets 1,5 h eher aufgestanden um laufen zu gehen. Gegen Ende des Jahres habe ich es mit Yoga versucht, … es tat unheimlich gut, aber Sport ist das nicht für mich. Jedoch bin ich häufiger draußen an der frischen Luft gewesen … ein kleiner Spaziergang hier, eine kleine Runde da … das war immerhin mehr als ich im Jahr zuvor draußen war.

Aber die absoluten Highlight findest du in den Happy Moments!!! Dies ist eine der besten Aktionen in 2015 gewesen, denen ich beigewohnt habe! Danke Ana!

Außerdem hat der GöGa verdammt viel und gerne in diesem Jahr gekocht und noch mehr Spaß am backen gehabt, … die Anschaffung des Herdes war Gold wert! 😀

Jahresrückblick (beruflich)

Welch eine Odyssee.

Bereits Anfang des Jahres stand ich quasi alleine da uns durfte mir schon wieder ein neues Team zusammenstellen. Dieses Team ist wunderbar zusammengewachsen, hat einen Verlust erlitten und steht mehr gut als schlecht miteinander.

Es war für alle ein aufregendes Jahr mit vielen Veränderungen.

Aus einem Wyndham Grand wurde ein IHG-Hotel gemacht, damit verbunden kamen viele neue Standards und Neuerungen. Unser geliebter Hoteldirektor musste gehen und es kam ein neuer, damit begann der Umbruch innerhalb des Kollegiums. Der „neue“ machte auch nicht lange mit und wurde gegen eine Vertretung aus London eingetauscht, … diese wiederum ist nun weg und wir haben einen weiteren Übergangsdirektor. Jeder hat seinen eigenen Stil und nicht alles ist immer schön. Zusätzlich dazu wurden wir in einigen Bereichen mit dem InterConti zusammengelegt – Azubis wurden hin und her ausgeliehen und so weiter.

Alles sehr emotional!!!

Auch in mir und mit mir gab es einige Veränderungen. Wenn ich ehrlich bin, dann trage ich mich seit Juni mit dem Gedanken, etwas verändern zu wollen. Ich warte seit Juli auf mein Zwischenzeugnis und meine aktuelle Stellenbeschreibung. Meine Guttage bauen sich nach wie vor nicht ab, weil immer wieder etwas dazwischen kommt.

In einigen Dingen musste ich strenger werden, was zum Teil dazu führte, dass einige nicht mit meiner Art klar gekommen sind … logo, wer die nette lustig singende Winnie kennt, der versteht dann natürlich nicht, dass die auch echt Arschloch sein kann. Und wie sie das sein kann, denn sie steht nämlich selber nicht gerne vor den Chefs und lässt sich sagen, wie unfähig sie (und ihre Leute) ist/sind. Die Waage habe ich da noch nicht so ganz raus, aber ich lerne täglich dazu.

Ich habe im September einige Schulungen belegt und würde sie auch zu gerne endlich anwenden – Beurteilungsgespräche, Entwicklungsgespräche und Einstellungsgespräche führen (auch deswegen, damit ich ein Zertifikat dafür bekommen kann). Außerdem bin ich unter anderem eine der BRAND CHAMPIONS geworden und darf in regelmäßigen Abständen die Mitarbeiter/innen des Hauses schulen. Dieses macht nicht immer nur Spaß, denn zum einen ist das zusätzlich zu meinem eigentlichen Job, zum anderen habe ich so etwas noch nie getan – in der Schule bin ich stets knallrot geworden, wenn ich einen 5-Minuten-Vortrag halten musste. Bei dieser Schulung jetzt sind wir von ehemals 5 Leuten zum Teil heute nur noch zu zweit und das für einen ganzen Arbeitstag. Mir macht es viel Spaß und ich bin mit Eifer dabei, jedoch fiel es mir in den letzten 2 Schulungen zunehmend schwer, mich selbst zu motivieren, um dann das Team zu motivieren.

Warum mir die Motivation fehlte? Nun, nicht jede Veränderung ist eben immer positiv, … so haben wir zwar keinen Restaurantleiter und auch keinen Küchenchef mehr, aber umso mehr Last haben wir „Kleinen“ nun zu tragen. Plötzlich gibt es einen Storekeeper, der seinen Job absolut nicht beherrscht, dann haben wir verschiedenste Aushilfsfirmen gehabt, wovon die eine schlimmer als die andere war, dann die beiden F&B’ler, … die sich meist selber nur gerne reden hören, … usw usf

Außerdem brachten private Dinge meiner Mitarbeiter mein Gewissen und Handeln ganz schön ins schleudern und ich bin nicht nur wegen den vielen Überstunden, die mir dann auch noch gestrichen wurden (laut Vertrag) an meine Grenzen gestoßen.

… so sehr an meine Grenzen, dass ich kund getan habe, dass ich vor habe die Reißleine zu ziehen. Ich hatte 2 verlockende Angebote, jedoch hat Frau Direktorin mich mit sehr gezielten Fragen nochmals zum Grübeln gebracht und nachdem sie einer Gehaltserhöhung und dem Ausbilderschein zugestimmt haben, habe ich meine Vertragsverlängerung (unbefristet) unterschrieben.

Jetzt sitze ich zum Jahresende da, fluche über die Zustände dank des neuen Dienstplanprogramm, über die Fragenstellung des Zwischendirektors, die Führungstaktiken meiner beiden „G’s“, meine Mitarbeiterin, die uns zum Narren hält und darüber, dass mich meine linke Hand – wie im vergangenen Jahr auch schon – Ende Januar verlassen wird.

Keine Ahnung, wo das im kommenden Jahr hinführen wird.

Ich bin aber auf der anderen Seite sehr sehr dankbar, dass ich diese Chancen bekommen habe, dass ich sie mir erarbeiten konnte. Ich bin stolz auf mich, dass ich Entscheidungen treffen musste und konnte, die gut waren. Jede Fehlentscheidung hat mich aber ebenso weiter gebracht. Ich lerne jeden Tag dazu, weiß jetzt mehr denje wo meine Grenzen liegen und muss nun nur noch herausfinden, wie ich mich da besser koordinieren kann. Das ist nun der nächste Schritt … von Vollgas auf eine gute Work-Life-Balance zu kommen. Ich brenne noch immer für den Job, auch wenn so viele sagen: „Du machst ja nur Frühstück“ – die sollten alle mal Frühstück unter solchen Bedingungen machen. Ich bin stolz auf mich und ich bin stolz auf die Leistung innerhalb meines Teams, denn ich kann bei 3 von 4 Leuten sagen, dass sie für mich ins Feuer fassen würden! Noch viel mehr Respekt hat allerdings meine eigene Familie verdient, denn die haben jeder sehr viel zurückstecken müssen, weil ich kaum da war! Danke an meinen GöGa und an alle 3 Kinder ❤

Es bleibt spannend, wie es wohl weitergeht!