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beruflicher Jahresrückblick 2016

Hier nun endlich mein beruflicher Jahresrückblick 2016.

Hier nochmal zum reinlesen die Berichte aus den Jahren 2014 und aus 2015.

Beruflich ist das vergangene Jahr eine kleine Reise zu mir selbst geworden. Anfang des Jahres gab es endlich einen neuen festen General Manager. Er sprüht vor Energie und setzt nach und nach Dinge um, die notwendig sind. Mit dem neuen GM kamen auch einige Veränderungen im ersten Jahresquartal zustande, … von einigen ahnten wir bereits und aber andere waren dann doch eine Überraschung.

Zum Jahresende 2015 verlor ich meinen bis dahin fähigsten Mitarbeiter – dieses war ein herber Verlust! Es dauerte einige Wochen, bis ich Ersatz gefunden habe. Diesen „Tausch“ möchte ich nicht missen! Zwar stottert der neue Mitarbeiter, aber im Laufe der Monate hat er sich zu einem sehr fähigen und zuverlässigen Mitarbeiter gemausert.

Der eine F&B’ler wurde zunächst entlassen und so wussten wir nicht, wie sich das nun alles entwickeln sollte. Alles lief hinter den verdeckten Händen des neuen GM und der Personalleitung. Erst war der eine weg und wenig später wurde der Assistent „Glatze“ nicht befördert, wie er dachte und sich erhoffte, sondern es wurde ihm ein neuer vor die Nase gesetzt. Diese neue Konstellation brachte einige Ungereimtheiten und so war Glatze dann auch weg … zunächst in Babypause und nun endgültig.

Die neue Personalleitung und das neue Management setzten sich dafür ein, dass alle Überstunden und Guttage entweder abgebaut oder ausgezahlt werden … bis Mitte August war alles geregelt und alle Mitarbeiter/innen waren auf plus/minus Null Stunden gesetzt. Dem einen passte es, dem anderen nicht. Ich wusste, dass ich meine 22 Guttage niemals abbummeln könnte, deswegen war mir eine Auszahlung als Urlaubskasse im Sommer total recht.

Seither achten alle auch sehr darauf, dass wir nicht zu viele Stunden aufbauen. Wenn ich Mittwochs zum Beispiel jetzt 6:30 Uhr bis 18 Uhr im Hotel bin, dann gehe ich am ruhigen Wochenende einfach 3 Stunden eher. So hat sich der Arbeitsalltag wunderbar in mein Leben integriert – um genau zu sein, … endlich hab ich wieder ein Leben.

Mein Ziel, den Ausbilderschein zu machen habe ich erreicht – DANKE nochmal an Ms. Watt aus dem InterConti London, die es möglich machte. Am 08. Juni 2016 habe ich erfolgreich meine Prüfung bestanden und darf nun ausbilden. Azubis liegen mir sehr am Herzen. Sie zu motivieren und zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu bringen ist für mich eine sehr schöne Aufgabe. Der AEVO-Schein ist etwas für mich alleine, … den kann ich als Mehrwert überall mit hinnehmen und einsetzen. Bis Dezember 2016 war ich verpflichtet im CP zu bleiben, sonst hätte ich anteilig den Schein abzahlen müssen.

Mein Team hat sich super zusammengerauft … wir sind nun alle mindestens 1 Jahr zusammen. Ich bin voll besetzt und die Azubis, die 2016 im Februar und im Januar begonnen hatten sind alle wundervoll! So konnte ich mein Leben ein wenig ordnen.

IAbschiedch vermisse mein altes Küchenleitungsteam ziemlich dolle. Wir drei sind auf einer gleichen Welle gewesen. Der neue Küchenchef macht oft Chaos im Büro und außerdem gehen alle so oft rauchen, dass es mich beim arbeiten hindert – ich mag einfach den Geruch nicht. Mein Schreibtisch ist auch immer zugemüllt und wenn ich mal einige Tage frei hatte, dann darf ich oft den Tisch erst suchen. Es macht keinen Spaß mehr. Foodcost hin oder her.

Ich hab auch keine Lust mehr mit denen weg zu gehen, … was aber auch nicht schlimm ist. Das brauche ich alles nicht (erst recht nicht, wenn es keinen Spaß macht)

Ich denke auf Arbeit einen guten Stand zu haben – alle sind froh, wenn ich selbst am Morgen da bin, dann wissen sie, dass es läuft. Die neue F&B Assistentin hat viele frische neue Ideen und nimmt mir einiges an Arbeit ab und unterstützt wo sie kann. Das ist ein gutes Gefühl.

Mit meinem Spätdienstchef bin ich ganz gut zusammen gewachsen, wir haben einige Steine ins Rollen gebracht und schaffen es auch, die Teams miteinander zu verbinden – meistens zumindest.

Tja, eigentlich wollte ich mich nochmal neu umsehen, aber inzwischen geht es … ich hab beschlossen mit meinem 2. Standbein mich so fest aufzustellen, dass ich auf kurz oder lang einfach gehen kann.

Wir werden sehen, was das neue Jahr so bringt, …

 

 

 

 

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Am Rande der Verzweiflung

Sohnemann ist so ein wenig unser Sorgenkind der Familie. Einerseits ist er total lustig und verrückt und auf der anderen Seite wiederum bringt er uns in regelmäßigen Abständen zur Weißglut.

Schule ist irgendwie nicht so sein Ding und da er sich dessen auch bewusst ist, dass er als sogenanntes i-Kind (Integration, wegen motorischen Dingen) etwas anders bewertet wird, sah er all die Jahre die Notwendigkeit nicht, sich auch nach der Schule mit den Schulsachen zu befassen.

Zugegeben, wir haben auch irgendwann nach 2 Stunden Diskussion einfach dann auch aufgegeben – die Ausdauer, die er da an Widerstand an  den Tag legte, die hätten wir uns einfach anders herum gewünscht. OMG, …

Jetzt ist er in der 6. Schulklasse, … in Berlin gilt das noch als Grundschule. Dieses Schuljahr hat er den Direktor und die stellvertretende Direktorin als Klassenlehrer-Team. Die legen ein anderes Tempo mit anderen Schwerpunkten vor. Die ersten Arbeiten hat er verhaun und nun rückte er heute erst wieder damit raus, dass er MORGEN eine Klassenarbeit in Geografie schreibt …

Nach 10 Stunden Arbeit habe ich mich dann doch noch zum lernen mit ihm abends hingesetzt. Ich hab versucht ihm Eselsbrücken zu bauen, es ihm leichter zu machen, … was jetzt allerdings hängen geblieben ist, … ich weiß es ehrlich nicht:

  • Finlay ist ein Junge in seiner Klasse = das Land heißt Finnland. Die Hauptstadt ist das Gegenteil von Dunkel-steig-i … Hel-sink-i
  • Disneyland = Paris, das Land dazu beginnt mit dem Vornamen vom Eiermann = Frank

Ich war echt kreativ!!!

Liebevoll aber mit Bauchweh hab ich ihn dann ins Bett geschickt, die Übungsblätter sollte er unters Kopfkissen legen … wer weiß, vielleicht bringt es etwas. Ich hab ihm versprochen, dass wenn er eine 3 (oder besser) schreibt, wir ins Kino gehen und hab auch nochmal mit Nachdruck betont, dass wir jeden Tag jetzt die Schulthemen auffrischen … damit das nächste Thema in Fleisch und Blut übergeht und die nächste Arbeit wirklich gut ausfallen wird.

Ich weiß manchmal echt nicht weiter.

Für so manch einen klingt es wahrscheinlich so, als ob wir kein Interesse oder nicht den nötigen Druck in all den Jahren aufgebaut haben, … wer es besser weiß, kann sich gerne einmal bei mir zum hospitieren melden!

Oh nein, …

… gerade lese ich, dass Tamme Hanken gestorben ist.

Das kann doch alles nicht wahr sein, … noch vor wenigen Stunden saß ich völlig schmerzverzerrt hier auf meiner heimeligen Couch und klagte, als mein Mann zu mir meinte: „Du solltest dich auch mal von Tamme wieder einrenken lassen!“

tammeTamme war in der Tat ein Pfundskerl. Ich mochte ihn gerne, unfassbar was er alles mit den Tieren und manchmal eben auch mit den Menschen anstellte. Seine Gabe zu erkennen, woran das jeweilige Tier leiden könnte, zog mich und meine Familie regelmäßig in den Bann und somit vor den Fernseher. Manchmal waren wir schon neidisch auf all seine tollen Touren, die er im Dienste der Osteophatie in diversen Ländern der Welt machen durfte. Er war unglaublich weit über alle Grenzen hinweg bekannt.

Außerdem ist er ein Ostfriese … die sind einfach dufte Typen.

Mit so einigen Dingen und Sprüchen war ich manchmal echt nicht fein mit ihm, aber im Großen und Ganzen mochte ich ihn und seine authentische Art doch recht gerne. Auch sein Hang zum Kitsch mit den Vogelhäuschen in den Fußballfarben, machten ihn für mich einfach sehr sympathisch.

Ja, auch ich wäre gerne sein Lehrling gewesen ❤

Möge er in Frieden ruhen und nun im Himmel alles gerade rücken, … RIP und seiner Familie viel Kraft über diesen Verlust hinweg zu kommen ❤

 

Welttierschutztag & Wardenburg

Am heutigen Welttierschutztag möchte ich euch einmal einen Hof vorstellen, auf dem eine sehr gute Freundin seit Jahren arbeitet.

Mit ihr gemeinsam habe ich damals auf Borkum meine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht. Schon immer schlug ihr Herz für Tiere … besonders Pferde hatten es ihr angetan. Sie arbeitete bereits auf einem „normalen“ Reiterhof und auch auf einem Hof für und mit misshandelten Kindern, die unter anderem Lamas als ihre Therapiebegleitung hatten. Stets hat sie ihr Hobby mit ihrem Beruf vereinbart.

melli-wardenburgUnterdessen arbeitet sie auf dem Tierschutzhof Wardenburg und kümmert sich dort liebevoll um die Tiere aber auch um sämtliche Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Leiterin Anja Fleckenstein organisiert sie Basare und Feste, macht kleine Kinder mit ihren Ponynachmittagen glücklich, …

Der Tierschutzliga-Stiftung sind drei Vereine zugeordnet, die alle das gleiche Ziel verfolgen:

TIEREN IN NOT HELFEN.

Wie jeder Tierschutzhof und jedes Tierheim ist es auch hier so, dass große und kleine Spenden sehr willkommen sind. 3 Säcke Futterrüben, aussortierte Handtücher, Leinen, eine Heulieferung, … alles wird auf einem solchen Hof gebraucht. Manchmal sogar einfach nur jemand, der freiwillig so richtig mit anpacken will.

wardenburgWer allerdings denkt, dass man zum Reiten gehen dahin gehen kann, der täuscht sich sehr. Die Pferde vor Ort sind zum Teil sehr alt, traumatisiert oder krank. Dennoch haben sie alle einen schönen Lebensabend verdient!

Du suchst außerdem ein passendes Geschenk?
Demnächst wird es einen Tierkalender 2017  geben, außerdem kann man Patenschaften übernehmen.

Wer lieber Geld spenden mag – egal ob als Firma oder als Privatmensch:
HIER sind die Daten

Wer sich den Hof gerne einmal ansehen will, der kann hier vorbei fahren:

Tierschutzhof Wardenburg
Rathjenweg 141
26203 Wardenburg
Telefon: 04407 9137541

 

Immer dieses Wetter, …

… seit 4 Tagen quäle ich mich regelrecht mit wetterbedingten Kopfschmerzen herum. Wie ich es hasse! Es ist zum Teil so schlimm, wie Migräne – aber so richtig. Dennoch bin ich die letzten Tage auf Arbeit gewesen und habe mir ein Lächeln tatsächlich abgerungen, wo ich sonst immer strahle.

arbeiten mit Kopfweh

Tabletten wirkten leider auch nicht – nicht eine einzige!

Es ist echt verteufelt. Meine Oma hatte das bis zu einem bestimmten Alter, mein Vater hatte das bis vor wenigen Jahren auch so massiv. Scheint leider vererbbar zu sein :-/

Geholfen hat mir eine Weile lang nur, dass ich vegan gegessen habe. Autogenes Training nützt nix, positives Denken mit Affirmationen nützt nix, Reiki hilft nicht, schlafen auch nicht … es ist einfach nur nervig und nach Tag 2 habe ich auch oft einfach keine Kraft mehr.

Zahnschmerzen kommen dann dazu und der Schmerz wandert einmal durch den ganzen Kopf. Heute ging es zum Glück ein wenig besser, aber so richtig fit war ich dennoch nicht.

Hier zu Hause ist nach wie vor Großbaustelle. Zwar sind die Handwerker endlich weg, aber dennoch sind wir inmitten von um-, aus-, wegräum-Aktionen inkl. Malerarbeiten und Neugestaltung der Räume.

Der Farbgeruch trägt leider nicht zur Verbesserung meiner Kopfschmerzen bei – geschweige denn das Wohnungschaos. Noch bis Sonntag sind Ferien, … bis dahin hoffe ich, dass alles steht.

… und dass meine Kopfschmerzen weg sind!

Möchte ich heute noch, …

… etwas sinnvolles im Sinne der anderen tun?

Was ist Sinn eigentlich? Wer entscheidet ob etwas sinnvoll oder unsinnig ist?

Für mich selber war es heute durchaus sinnig, dass ich mich einfach nur ausgeruht habe, am Rechner saß, endlich mal wieder Blogs gelesen habe, Mittagsschlaf machte, meinen Gedanken lauschte, …

Klar sehe ich die Notwendigkeit, etwas im Haushalt zu machen, mit den Kindern raus zu gehen, endlich die längst überfälligen Absprachen einzuhalten, … aber ehrlich, … sie laufen auch nicht weg.

Engelchen und Teufelchen sitzen natürlich auch mit auf den Schultern und redeten zum Teil mir einfach dazwischen:

Warum bist du nicht Plasma spenden gegangen, du hattest es doch vor? Warum liegt der Kursplan des Fitnessstudios neben dir und du gehst nicht hin? Warum lässt du deinen GöGa wieder den ganzen Haushalt machen? Wieso bist du nicht mit auf die Wiese zum spielen und reden gegangen? Deiner großen Tochter hattest du einen anderen Tagesplan versprochen, wieso hälst du das wieder nicht ein? Siehst du die Wäscheberge um dich herum nicht? Wolltest du nicht längst die Voliere sauber machen?

Ganz ehrlich?

ES REICHT.

Klar hätte ich das alles machen können … und nun? Ich habe es nicht gemacht und lebe dennoch! Sch*** auf schlechtes Gewissen! So what! Immerzu diese Fragen der Rechtfertigung – ich hab darauf keine Lust mehr. Ich hatte einen für mich schönen Tag und will ihn mir bis zum zu Bett gehen nicht auch noch mit dem einreden von schlechtem Gewissen verbringen. Der GöGa war heute den ganzen Tag draußen mit den kids, sie haben es genossen und sind endlich mal wieder ausgepowert (nach den ganzen Regentagen). Auch ihn werde ich jetzt gewiss nicht fragen, warum er die Küche so hinterlassen hatte!

Ich denke, wir müssen da alle ein Stück weit umdenken!

… und wenn ich jetzt doch noch Bock habe, … dann mache ich es einfach! Ansonsten kommt ein neuer Tag an dem ich die Dinge erledigen kann.

signatureIn diesem Sinne …

schönen Feierabend! 

 

Muskelkater deluxe

Seit März hätte ich schon wieder ins Fitness-Studio gehen können. aber irgendwie habe ich es seither nicht einmal geschafft, … ja zu Hause hab ich meine Matte ausgerollt und vor dem Dienst immer so 10-20 Minuten einige Übungen gemacht oder mich einfach nur gedehnt, aber fürs Studio war entweder keine Zeit oder eben ich hatte am Abend nach Dienstschluss keine Lust mehr und auch Schmerzen wegen des Fersensporns.
Gestern Abend aber saß ich am Rechner und dachte mir so, dass ich mir doch mal den Kursplan ansehen könnte – ich gehe nämlich nur in die Kurse … die Geräte im Studio sind nicht so mein Ding.

Das Studio in meiner Nähe hat zwei Kursräume, so hatte ich auch noch die Wahl, wo ich hingehe. Ich entschied mich für Yoga und Salsation.

StudioEs war mein erster Yoga-Kurs, zu Hause habe ich schon einige Übungen gemacht, die mir einfach unheimlich gut tun, aber sonst hatte ich noch nie so wirklich etwas damit zu tun.

Die 80 Minuten vergingen sehr schnell und jede einzelne Bewegung tat unheimlich gut. Die sanfte Musik im Hintergrund ließ mich so tief entspannen, dass mir sogar die Tränen liefen. Nach einigen Wiederholungen kam ich mächtig ins Schwitzen, was ich bei Yoga nie gedacht hätte.

Danach der Salsation-Kurs war Energie und Spaß pur. Alter Falter … das komplette Gegenteil vom Yoga vorweg! Danach reichte es aber auch!

Auf dem Heimweg fühlte ich mich fit und gestärkt für den Tag, doch wenige Stunden später hatte ich die dunkle Ahnung, dass da sich ein fetter Muskelkater anbahnen wird. Am Abend konnte ich mich kaum noch zu meinem Date bewegen, … 😀 Alles … wirklich alles tut mir weh.

Aber weißt du, was das schönste am Muskelkater ist?

Man weiß, dass man doch noch Muskeln im Körper hat
und die einfach nur wieder was zu tun haben wollen ❤

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